Archiv für Juli, 2008
Motorraumkosmetik
Auch im Motorraum hat böse der Rost gewütet.
Zum Glück noch nicht durchgerostet. Aus dem Blechzwischenraum habe ich so gut wie möglich den Rost herausgefräst.
Motorraum fertanisiert.
Fertig lackiert. Um es perfekt zu machen, hätte der Motor natürlich raus gemusst. Das war mir das Finish im Motorraum aber doch nicht wert, deshalb habe ich gepinselt. Natürlich mit dem bewährten Chassislack, diesmal in weiß.
Das neu lackierte Luftfiltergehäuse durfte auch gleich einziehen.
Der Servoölbehälter in seine Einzelteile zerlegt. Der Ring rechts ist der Filter für das Servoöl. Ihn habe ich ersetzt, der alte war ganz schön zugesetzt. Zwischen Rücklaufleitung und Filter steckte ein Stück Lappen. Wie das da wohl hingekommen ist…?
Der stolze Motorraumbesitzer nach getaner Arbeit.
10″-Bremskraftverstärker
Der serienmäßig im T3 verbaute 8″-Bremskraftverstärker lässt sich recht einfach durch die 10″-Version aus dem BMW E30 (3er-Reihe von 1982-94) ersetzen. Effekt ist, dass für die selbe Bremskraft eine geringere Pedalkraft benötigt wird. Die maximale Bremskraft selber bleibt natürlich gleich, der Umbau dient also ausschließlich der Komfortverbesserung.
Hier der alte BKV an seinem Platz.
Und weg ist er.
Links der BMW-BKV, rechts der vom T3. Die Gewinde der Betätigungsstangen sind nicht gleich, das von BMW ist M10×1,5, das von VW irgendwas exotisches wie M9,5×1. Ich habe den VW-Gabelkopf aufgebohrt und ein passendes Gewinde geschnitten. Die BMW-Gewindestange habe ich um ca. 0,5 cm gekürzt. Das Kürzen wäre vielleicht nicht unbedingt nötig gewesen, aber ohne geht es doch recht knapp zu (sieht man erst, wenn man die vom Bremspedal kommende Stange wieder in den Gabelkopf einhängt).
Deutlicher Größenunterschied. Die Befestigung am Lagerbock ist bei beiden identisch.
Beim Wiedereinbau kollidierte die rechts aus dem HBZ kommende Bremsleitung mit dem rechten Lenksäulenhalter, habe die Leitung etwas zurechtgebogen.
Der Platz reicht genau für den 10″-BKV, er dürfte keinen halben Zentimeter größer sein.
Die genaue Bezeichnung des BKV. Meiner stammt aus einem BMW 318is.
Der Tank zieht wieder ein
Der Unterboden über dem Tank ist fertig entrostet, zum Abschluss gibt es noch eine Schicht Unterbodenwachs.
Jetzt kann der Tank wieder zurück an seinen Platz.
Die Oberseite habe ich großzügig mit Mike Sanders Fett eingepinselt.
Rost, Rost, Rost
Eine Durchrostung am Heckblech war mir ja schon bekannt, jetzt habe ich mal ein bisschen mehr unter dem dauerelastischen Steinschlagschutz im Heckbereich gegraben und fand gar grausige Dinge
Heckblech links.
Die bekannte Stelle am Heckblech rechts.
Die Blechüberlappung unterhalb vom rechten Ohr.
Links ist es auch nicht besser.
So macht das keinen Spaß.
Nicht verzagen, frisch ans Werk. Gammel wegschneiden.
Mit Schablone passgenaue Bleche anfertigen…
…und hier schweißt Jonas sie ein.
Am Einstieg der Beifahrertür muss auch ein Blech rein.
Die Ecke im Fahrerfußraum ist durch.
Maßgeschneidertes Blech vor dem Einschweißen.
Zwischendrin noch ein neues Gaspedal samt Gaszug und Hebelmechanik montiert.
Die Durchrostung im vorderen rechten Radkasten wird herausgeschnitten.
Hier die selbe Stelle vom Innenraum aus gesehen, geschweißt und fertanisiert.
Jetzt geht’s an die Radläufe, die meine Lieblingskarosseriewerkstatt eingebaut hat. Hier die Ansicht aus dem Radkasten. Es rostet heftig unter dem Steinschlagschutz hervor.
Nach längerem Wüten mit Flex und Zopfbürste wird klar: Der Steinschlagschutz wurde direkt aufs unlackíerte Blech aufgetragen.
Kleine Durchrostung gefällig?
Mit der Flex wenige Zentimeter von der Birne entfernt im Radkasten zu hantieren macht nur bedingt Laune. Rundumschutz ist da kein Luxus.
Jemand Interesse an diesem neuartigen Steinschlagschutzpulver?






































