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Zur Entspannung ein paar Kleinigkeiten
Nach all den ebenso anstrengenden und schmutzigen wie wichtigen Entrostungsarbeiten gönne ich mir jetzt ein paar kleinere Detailarbeiten.
Na sowas, Bosch stellt seit Neuestem rostige Schrottklumpen her?
Abgeschliffen und fertanisiert sieht die neue gebrauchte JX-Zusatzwasserpumpe schon besser aus.
Hier im Vergleich mit der Vorgängerin (oben). Die Befestigungen sind unterschiedlich. Bei der älteren Version wird der Halter im Motorraum ins Blech eingeclipst und die Pumpe in den Halter. Die neuere bedient sich zweier runder Gummihalterungen, die wohl irgendwie in irgendwelchen Löchern befestigt werden sollen. Das erscheint mir nicht wirklich vertrauenswürdig, ich werde die neue Pumpe in der alten Halterung verwenden.
Jetzt wird die Pumpe noch lackiert, kein Gammel in meinem Motorraum!
Die neue DeVilbiss FLG-5 Lackierpistole ist da! Rechts der Baumarktschrott, den ich bisher verwendet habe. Die neue ist wirklich eine ganz andere Klasse. Allein schon das Gefühl am Abzugsbügel, ganz zu schweigen von der Regulierbarkeit und dem Spritzbild. Hätte nicht gedacht, dass der Unterschied derart groß ist. So macht Lackieren Spaß!
An Testobjekten mangelt es nicht:
Das Luftfiltergehäuse war schon recht angegriffen, also runter mit Lackresten und Rost.
Fertan für die Rostreste in den Poren.
Grundierfüller.
So muss das aussehen!
Für die geplante Kofferraumbeleuchtung ist ein Heckklappenkontaktschalter nötig.
Die Position neben dem karosserieseitigen Klappenschloss ist nicht willkürlich gewählt…
…sondern wird bestimmt durch den “Anschlag”. So nennt VW dieses Teil, das den Kontaktschalter betätigt. Die Löcher dafür sind in der Heckklappe schon vorhanden.
Die Öffnung für den ZV-Kontakt in der Schiebetür wird von der alten Tür…
…auf die neue übertragen.
Die Dreiecks-Ausstellfenster müssen für die Lackierung raus.
Vor einiger Zeit hatte ich sie per Spraydose lackiert. Mittlerweile blättert der Lack stellenweise wieder ab. Merke: Nur Sachen mit von vornherein beschränkter Lebensdauer mit Spraydosenlack behandeln. Also zerlegen, entrosten, Neulack.
Der Spraydosenlack ließ sich größtenteils einfach abkratzen.
Die Kunststoff-Motorraumabdeckung war ganz schön zerkratzt und versifft. Anschleifen und Hartwachspolitur wirken da Wunder.
Der Gebläsekasten ist mit neuem Lüfter wieder zusammengesetzt, die hier sichtbaren Dichtungen zur Karosserie hin sind auch neu.
Was tropft denn da plötzlich unterm Bus? Wie schön, der Tank ist an der Unterseite durchgerostet! Also erstmal den Restinhalt abpumpen.
Oben geht der Rost ja noch, aber unten ist der Tank durch. Das Loch zu flicken, damit bald darauf an anderer Stelle ein neues auftaucht, ist nix. Also muss ein neuer Tank her.
Die große Restaurierung beginnt
Ich habe mich entschlossen, die Rost-Sache jetzt wirklich gründlich anzugehen, das heißt komplette Zerlegung des Busses, innen und außen, Rostbeseitigung, Neulack.
Da ist er noch komplett, den Anblick werde ich wohl nicht so schnell wieder genießen können… Auf dem Foto sieht er eigentlich noch ganz gut aus, aber die grausame Rost-Wahrheit lauert irgendwo da drunter
Die Anbauteile weichen.
Doro passt auf, dass alles richtig gemacht wird.
Eine neue Schiebetür habe ich auch, praktisch rostfrei, eine kleine Delle außen. Sogar ein Schiebefenster ist mit dabei, schön. Die Glaswolle kommt gleich in die Tonne.
Das ist eine der Stellen, die die Karosseriewerkstatt 2003 saniert haben will.
Erste Sandstrahlversuche an den Fuge bei der Fahrertür. Besonders die linke ist ziemlich angegeriffen, aber zum Glück keine Durchrostungen.
Die Fahrertür. Hinter der durchgerosteten Stelle ist eine Verstärkung, wo sich wohl von oben in die Tür eingedrungenes Wasser gesammelt hat. Fazit: Neue Tür fällig.
Auch im Innenraum geht die Zerlegung los.
Armaturenbrett raus…
…und es wird immer weniger. Das Heizungsgebläse hat auch vor einiger Zeit den Geist aufgegeben. Zunächst konnte ich es noch zum Leben erwecken, indem ich sofort auf Stufe drei schaltete; irgendwann lief es gar nicht mehr.
Da haben wohl irgendwelche niedlichen Nagetiere in meinem Gebläsekasten gehaust. Der Gebläsemotor lässt sich nur noch mit Gewalt drehen, das Lager hat gefressen. Ein nagelneuer liegt schon parat, hier sind Gebrauchtteile nicht angesagt. Die Armaturenbrett-ausbau-Heizungskasten-Zerlegungs-Nummer muss ich nicht so schnell wieder haben.































