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Fahrwerksüberholung Teil 1
Wenn ich schon untenrum alles demontiere, kann ich ja auch gleich das Fahrwerk überholen. Vor allem die Zugstrebengummis, deren klaffende Risse ich für die letzte HU mit Sikaflex gefüllt hatte (nein, das tut man nicht). Die Fahrwerksgummis scheinen allesamt noch die ersten zu sein, nach 2o Jahren haben sie sich ihren Ruhestand redlich verdient.
Erst habe ich das Gewinde der Zugstrebe mit Bohrmaschine und Drahtbürstenaufsatz entrostet, dann die Geschichte in WD40 ertränkt, und plötzlich lässt sich die Mutter zum Rückzug bewegen.
Das andere Ende der Zugstrebe ist eine innige Bindung mit dem unteren Querlenker eingegangen. Muss ich ihr also Feuer unterm Arsch machen.
Und sie dreht sich doch. Das Stabistützen-Gummilager kann ich doch sicher weiterverwenden?
Weiter geht’s mit dem unteren Querlenker, hier wird schon das neue Gummi-Metall-Lager eingepresst. Als Gleitmittel verwende ich Terpentinersatz. Das flutscht wunderbar und verdunstet dann. Den Tip habe ich meinem Zweitwagen zu verdanken. Da waren nämlich die Tonnenlager fällig, die sich auch nur sehr widerwillig einpressen lassen. Das BMW-Werkstatthandbuch empfiehlt dafür ein Spezialgleitmittel mit BMW-Teilenummer. Also schnell bestellt - und der BMW-Teilemensch reicht mir eine stinknormale Dose Terpentinersatz rüber. Über den Preis dort sage ich jetzt mal nix…
Das Gummi zwischen Stabilisator und seiner Stütze muss natürlich auch neu.
Hier eines der alten Lager im oberen Querlenker. Gut zu sehen der Schweißpunkt, der zum Wechsel weggeflext und beim neuen Lager wieder angebracht werden muss.
Das neue Lager ist drin, der Querlenker lackiert.
Jetzt kommen die restlichen Fahrwerksteile dran. Entrosten, Fertan, Chassislack Brantho-Korrux 3in1.










