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Diverse Arbeiten und jede Menge Chassislack
Der neue Tank ist da! Es handelt sich um einen originalen VW-Tank, der nur kurz eingebaut war und praktisch neuwertig ist. Über die Nachbautanks aus dem Zubehör habe ich mehr Schlechtes als Gutes gehört, so sollen sie z.B. teils keine Schwallbleche haben. Das kann dazu führen, dass bei Kurvenfahrt kein Kraftstoff mehr angesaugt wird. Außerdem soll die Verarbeitung nicht besonders sein, und ich habe schon einen durchgerosteten Tank zuviel.
Damit dieser Tank mich auch langfristig nicht im Stich lässt, bekommt er zwei Lagen schlagfesten Chassislack.
Nach ihrer Befreiung von Unterbodenschutz und Dreck sehen die Tankschutzkufen eigentlich noch ganz passabel aus.
Trotzdem, Chassislack drauf!
Über dem Tank werden diverse Roststellen beseitigt.
Als ich 2004 die Servolenkung nachgerüstet habe, lackierte ich die Servoleitungen mit einem Rest Hammerit und fragte mich, wie lange das wohl halten würde. Die Antwort: Nicht lange genug. Die Leitungen sind wieder völlig verrostet. Das war das letzte Mal, dass ich Hammerit verwendet habe.
Entrostet. Habe die Leitungen vorsichtig mit der Schruppscheibe gestreichelt.
Da fehlt doch eine Leitung? Genau, die ist auf dem Schrott gelandet, weil der Vorbesitzer beim Ausbau mit der Flex reingehackt hat. Habe mir an ihrer Stelle eine Schlauchleitung vom Hydrauliker anfertigen lassen.
Fertan drauf.
Und zweifach mit Chassislack lackiert. Hoffe mal, der hält ein bisschen länger als das Hammerit.
Der Kühler ist raus. Er kommt zwecks Reinigung zum Kühlerdienst.
Der Lüfterring ist ordentlich angerostet. Kein Wunder, wenn er immer da unten im Spritzbereich hängt.
Der Lack ist ab, Fertan aufgetragen.
Und, na, wer hätt’s gedacht, wieder zwei Lagen Chassislack (was habe ich eigentlich nicht mit dem Zeug gestrichen?!).
Gleiches Procedere…
…für die Kühlerhaltewinkel.
Ohne Kühler ist schön Platz zum Entrosten.
Die Lenkstange stört noch das rostfreier werdende Bild am vorderen Unterboden.
Abschleifen, Fertan und…
…Chassislack.
Neue Stoßdämpfer von AlKo. Nachdem die alten richtige Rostprügel waren, habe ich die neuen sogleich überzogen mit zwei Schichten… *WahnsinnigKicher*… Chassislack.
Die Ausstellfenster sind fertig zum Zusammenbau. Die Rahmen und einige Kleinteile sind lackiert (nein, kein Chassislack, 2K-Autolack schwarz glänzend), die Gummidichtungen von Rostresten befreit.
Servonachrüstung
Zur Komfortverbesserung bekommt der Bus eine Servolenkung. Die Nachrüstung besteht aus:
- Tausch des Lenkgetriebes
- Tausch der Achsschenkel, damit der Wendekreis nicht größer wird
- Tausch der Lenkstange
- Einbau der Servopumpe mit Halter
- Tausch der Keilriemenscheiben für Kurbelwelle und Wasserpumpe
- Verlegung der Leitungen zwischen Servopumpe und Lenkgetriebe
- Montage des Servoölbehälters im Motorraum
- Tausch des Lenkrads gegen die kleinere Version
Es empfiehlt sich, den kompletten Umbausatz zu kaufen bzw. aus einem Schlachtfahrzeug auszubauen, da manche Einzelteile wie z.B. der Servopumpenhalter (unterschiedlich bei Diesel und Benziner) oder die KW-Keilriemenscheibe schwer zu bekommen bzw. teuer sind. Ausnahme sind die Servoleitungen: Man kann statt der originalen Rohre auch Schläuche nehmen. Die gibt es bei Teileanbietern oder beim Hydrauliker. Lenkräder bekommt man auch problemlos gebraucht. Oft werden in eBay “T3-Sportlenkräder” angeboten. Von VW gab es aber nie Sportlenkräder für den T3, es handelt sich um Serienlenkräder aus Golf, Passat etc.. Die passen von der Verzahnung meist nicht richtig, was dazu führen kann, dass der obere Teil der Lenksäule aus dem unteren rutscht und man nicht mehr lenken kann. Selbst wenn die Verzahnung passt, bekommt man das Lenkrad nicht eingetragen, kann im Crashfall unangenehm werden.
Für den T3 gibt es originale Lenkräder in 45 cm (ohne Servo) und 42 cm (mit Servo). Siehe hier: http://www.t3-infos.de/t3-infos_c.html#lenkr
Kleinere Sportlenkräder gibt es von momo, raid etc. im Zubehör.
Die Servoleitungen sind ganz schön vergammelt.
Also erst mal entrosten und lackieren.
Dann montieren. Der schicke blaue Lack ist ein Rest Hammerit, der hier noch rumstand. Mal sehen, ob das Zeug am Auto wirklich so schlecht ist, wie es immer heißt.
Das neue Lenkgetriebe. Die vier Befestigungsschrauben gehen durch Gummilager, die bei Bedarf ersetzt werden sollten. Darauf achten, dass die Faltenbälge in Ordnung sind.
Hier die Servopumpe. Ihr Halter ist mit dem Lichtmaschinenhalter verbunden, der auch getauscht werden muss.
Der Servoölbehälter an seinem Platz. Die Löcher für den Halter sind schon vorhanden.
Dieses Teil habe ich zufällig in eBay gefunden, ein Carat-Lenkrad ohne CARAT-Schriftzug. Angeblich ist es die Japan-Ausführung.
Der Bus fährt sich mit Servolenkung wesentlich angenehmer, speziell beim Einparken. Kann ich nur empfehlen.































